Steinteppich reparieren: So beheben Sie Schäden
Ein Steinteppich gilt zu Recht als einer der robustesten, edelsten und langlebigsten Bodenbeläge für den Innen- und Außenbereich. Die Kombination aus hochwertigen Natursteinkieseln wie Marmor oder Quarz und einem belastbaren Bindemittel schafft eine nahtlose, optisch ansprechende Oberfläche. Doch trotz der extremen Strapazierfähigkeit sind Steinteppiche nicht unzerstörbar. Extreme Witterungseinflüsse im Winter, thermische Spannungen im Untergrund, fehlende Feuchtigkeitsabdichtungen oder jahrzehntelange mechanische Belastung können Spuren hinterlassen.
Wenn einzelne Kiesel bröckeln, feine Risse entstehen oder der Belag an Glanz verliert, stellen sich viele Immobilienbesitzer die Frage: Kann man einen Steinteppich reparieren oder ist direkt eine teure Komplettsanierung erforderlich?
Die gute Nachricht vorweg: In den meisten Fällen lassen sich punktuelle Mängel und lokale Problemzonen hervorragend mit Steinteppich ausbessern, ohne dass der gesamte Bodenbelag kostenintensiv entfernt und erneuert werden muss. Ob bröckelnde Stufenkanten an der Außentreppe, Frostschäden auf der Terrasse oder feine Spannungsrisse im Wohnbereich – mit dem passenden Fachwissen, den richtigen Bindemitteln und einer präzisen Ursachenanalyse lässt sich der Originalzustand fachgerecht wiederherstellen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie im Detail, wie Sie Steinteppich Schäden reparieren, worauf Sie bei der Materialwahl achten müssen und wann die Expertise von DS-Steinteppich gefragt ist.
Schadensanalyse: Die 6 häufigsten Schäden am Steinteppich

Bevor Sie mit der eigentlichen Reparatur beginnen, ist eine sorgfältige Schadensaufnahme unerlässlich. Nicht jede Beschädigung erfordert dieselbe Vorgehensweise. Eine falsche Einschätzung kann dazu führen, dass der ausgebesserte Bereich nach wenigen Monaten erneut ausbricht.
Die 3 Hauptkategorien von Steinteppich-Schäden:
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Mechanische & Oberflächennahe Schäden:
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Loose Kieselsteine durch Bindemittelabbau
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Kantenbrüche an hochbelasteten Stufen
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Verschleiß der Oberflächenversiegelung
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Strukturelle Schäden & Untergrundprobleme:
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Feine Haarrisse und tiefgehende Dehnungsfugenrisse
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Hohlstellen durch abgelöste Haftbrücken
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Abplatzungen durch gefrierende Feuchtigkeit
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Optische Mängel & Materialveränderungen:
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Vergilbung und Ausbleichen durch falsche Harze
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Fleckenbildung und Ausblühungen aus dem Untergrund
Die 6 häufigsten Schadensbilder im Überblick
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Schadensart |
Typische Symptome |
Ursache |
Reparaturaufwand |
Empfohlene Maßnahme |
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Loose Steine |
Kiesel lösen sich beim Fegen oder Begehen |
Bindemittelabbau / UV-Schaden |
Gering |
Punktuelles Nachharzen & Auffüllen |
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Haarrisse |
Feine Linien im Belag |
Thermische Ausdehnung / Spannung |
Mittel |
Harzinjektion / Ausspachteln |
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Kantenbruch |
Ausgebrochene Stufenkanten |
Hohe Punktbelastung / Stoss |
Mittel bis Hoch |
Neuaufbau mit Stellmittel |
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Hohlstellen |
Hohler Klang beim Begehen |
Feuchtigkeit / Fehlende Haftung |
Hoch |
Teilbereich entfernen & erneuern |
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Vergilbung |
Gelblicher Farbstich |
Epoxidharz im Außenbereich |
Hoch |
UV-Versiegelung oder Neuaufbau |
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Porenverlust |
Offene Poren, Schmutz setzt sich fest |
Abrieb des Porenspachtels (Innen) |
Mittel |
Porenspachtel neu auftragen |
Ursachen von Steinteppich-Schäden verstehen

Um nachhaltig Steinteppich Schäden reparieren zu können, dürfen Sie nicht nur die Symptome an der Oberfläche kosmetisch behandeln. Wer die Wurzel des Problems ignoriert, wird in der nächsten Wintersaison erneut vor beschädigten Flächen stehen.
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Unzureichende Untergrundabdichtung:
Besonders bei Balkonen und Terrassen ist eine funktionierende Feuchtigkeitsabdichtung Pflicht. Dringt Wasser durch feine Kapillaren unter den Steinteppich und kann nicht über ein integriertes Drainagesystem abfließen, staut sich die Nässe. Das Wasser greift die Haftbrücke an und führt bei Minusgraden zu gravierenden Frostschäden. -
Thermische Längenausdehnung:
Baustoffe dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Ein Steinteppich auf einer Südterrasse kann im Sommer Oberflächentemperaturen von über $60^\circ\text{C}$ erreichen, während im Winter $-15^\circ\text{C}$ keine Seltenheit sind. Wurden bei der Erstverlegung keine Dehnungsfugen eingearbeitet oder bestehende Bauwerksfugen einfach überdeckt, führt die Spannung unweigerlich zu Rissen. -
Verarbeitungsfehler beim Mischen:
Das exakte Mischungsverhältnis zwischen Natursteinkies und Bindemittel ist entscheidend für die spätere Festigkeit. Wurde zu wenig Harz verwendet, ist die Bindung zu schwach. Wurde zu viel Harz verwendet, kann das Material nicht richtig aushärten oder bildet eine klebrige, glänzende Schicht, die extrem anfällig für Kratzer ist.
Materialkompatibilität: PU-Harz vs. Epoxidharz bei der Reparatur
Ein häufiger Fehler beim Versuch, einen Steinteppich selbst zu reparieren, ist der Griff zum falschen Bindemittel. Chemisch gesehen harmonieren nicht alle Harzsysteme miteinander.
Vergleich der Harzsysteme
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Eigenschaft |
Polyurethan (PU-Harz) |
Epoxidharz (EP-Harz) |
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Hauptanwendung |
Außenbereich (Terrasse, Balkon, Treppen) |
Innenbereich (Wohnzimmer, Bad, Flur) |
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UV-Beständigkeit |
100 % UV-stabil (vergilbt nicht) |
Nicht UV-stabil (vergilbt unter Sonne) |
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Elastizität |
Dauerelastisch (fängt Spannungen ab) |
Sehr starr & extrem druckfest |
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Frostbeständigkeit |
Hervorragend |
Bedingt (kann bei Bewegung reißen) |
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Geruch bei Verarbeitung |
Leicht spürbar |
Nahezu geruchlos |
Kieselstein-Matching: Körnung und Farbton
Achten Sie beim Nachkaufen der Natursteine exakt auf die Angaben des Originalbelags:
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Körnung 2–4 mm: Sehr feine, elegante Optik, ideal für Innenbereiche und feine Kanten.
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Körnung 4–8 mm: Klassische Außenstruktur für Terrassen, Balkone und Wege.
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Materialart: Marmorkies ist abgerundet und angenehm zu begehen, während Quarzkies oft künstlich gefärbt ist.
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Farbton-Auswahl: Passen Sie die Farbe exakt an (z. B. Bianco Botticino, Businessgrau oder Breccia Aurora), um unschöne Fleckenbildung zu vermeiden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Steinteppich ausbessern (DIY)

Kleinere Löcher, Risse oder ausgebrochene Kanten können versierte Heimwerker mit dem passenden Werkzeug selbstständig instand setzen. Befolgen Sie diese schrittweise Anleitung für ein dauerhaftes Ergebnis:
Schritt 1: Benötigte Werkzeuge und Materialien bereitstellen
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Passender Natursteinkies (Gleiche Körnung und Farbe)
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UV-beständiges PU-Bindemittel (für außen) oder EP-Harz (für innen)
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Haftbrücke / Grundierung
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Drahtbürste, Meißel oder Spachtel
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Industriestaubsauger
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Mischeimer und Rührwerk / Akkuschrauber mit Wendelrührer
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Edelstahl-Glättekelle und Glättmittel (z. B. Spezialspray oder leichtes Seifenwasser)
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Malerkrepp zum Abkleben
Schritt 2: Schadstelle vorbereiten und reinigen
Entfernen Sie alle losen Steine, bröckelige Harzreste und mürbe Untergrundschichten gründlich mit einer Drahtbürste oder einem kleinen Meißel. Saugen Sie die Schadstelle anschließend mit einem Staubsauger vollständig aus. Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei sein. Kleben Sie die sauberen Ränder des intakten Steinteppichs mit Malerkrepp ab, um Verschmutzungen zu vermeiden.
Schritt 3: Grundierung und Haftbrücke auftragen
Streichen Sie den freigelegten Untergrund sowie die seitlichen Stoßkanten des alten Steinteppichs mit einer geeigneten Grundierung ein. Diese Haftbrücke sorgt dafür, dass sich das neue Harz-Kies-Gemisch unlösbar mit dem Altbestand verbindet. Lassen Sie die Grundierung je nach Herstellervorgabe leicht anziehen (handtrocken).
Schritt 4: Anmischen des Kiesel-Harz-Gemischs
Wegen der genauen Dosierung empfiehlt sich die Nutzung einer digitalen Küchenwaage. Das Standard-Mischungsverhältnis liegt meist bei ca. 5 bis 6 Gewichtsprozent Harz bezogen auf die Kieselmenge (z. B. 100 g PU-Harz auf 2 kg Marmorkies).
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Geben Sie zuerst den Kies in den Mischeimer.
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Fügen Sie das Harz hinzu.
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Rühren Sie die Masse ca. 3 Minuten gründlich durch, bis jeder einzelne Kiesel vollständig mit einem glänzenden Harzfilm überzogen ist.
Schritt 5: Masse einbringen, verdichten und glätten
Füllen Sie das angerührte Gemisch in die Schadstelle. Drücken Sie die Masse mit der Edelstahlkelle fest an. Das starke Verdichten ist entscheidend, damit keine Luftlöcher entstehen und die Steine eng aneinanderliegen. Ziehen Sie die Oberfläche plan zum bestehenden Belag ab. Benetzen Sie die Kelle regelmäßig mit Glättmittel, damit das Harz nicht an der Kelle kleben bleibt und Steine herausreißt.
Schritt 6: Aushärtung und Nachbereitung
Ziehen Sie das Malerkrepp sofort nach dem Glätten vorsichtig ab, solange das Harz noch frisch ist. Lassen Sie die reparierte Stelle mindestens 24 bis 48 Stunden vollständig aushärten. Während dieser Zeit darf die Fläche weder betreten werden noch mit Wasser in Berührung kommen.
Reparaturtipps für spezifische Anwendungsbereiche
Je nachdem, auf welcher Fläche Sie einen Steinteppich reparieren, gelten besondere Anforderungen an Material und Technik.
A) Steinteppich an Außentreppen und Kanten sanieren
Außentreppen sind extremen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Bröckeln Vorderkanten ab, muss die Reparaturmasse standfest sein. Mischen Sie dem PU-Harz ein spezielles Stellmittel (Thixotropiermittel) bei. Dies verhindert, dass das Gemisch an den vertikalen Stufenfronten abrutscht. Detaillierte Informationen zu professionellen Komplettlösungen finden Sie im Bereich Steinteppich Treppen Renovierung.
B) Steinteppich auf der Terrasse ausbessern
Auf Terrassen bildet stehendes Wasser die größte Gefahr. Achten Sie bei Reparaturen unbedingt darauf, das bestehende Gefälle von mindestens 1,5 bis 2 % vom Gebäude weg einzuhalten. Wenn Feuchtigkeit die Ursache für den Schaden war, lesen Sie mehr über nachhaltige Sanierungskonzepte unter Steinteppich Terrassen Renovierung.
C) Steinteppich auf dem Balkon reparieren
Da Balkone freikragende Bauteile sind, wirken hier starke Schwingungen und Temperaturschwankungen. Eine Ausbesserung ohne vorherige Kontrolle der Flüssigabdichtung ist zwecklos. Erfahren Sie, wie eine fachgerechte Abdichtung und Ausbesserung kombiniert werden, unter Steinteppich Balkon Renovierung.
D) Allgemeine Außenbereiche, Wege und Poolumrandungen
Ob Garageneinfahrten, Gartenwege oder Poolumrandungen – Flächen im Freien benötigen eine maximale Frost- und Streusalzbeständigkeit. Wenn Sie solche Steinteppich Schäden reparieren, achten Sie auf zertifizierte Bindemittel. Mehr dazu erfahren Sie bei der Steinteppich Exterieur Renovierung.
E) Steinteppich im Innenbereich auffrischen
Im Wohnbereich, Badezimmer oder Flur stehen Hygiene und einfache Reinigung im Vordergrund. Wenn nach einer punktuellen Reparatur der Porenspachtel erneuert werden muss, greifen Sie zu geruchsarmen, lösemittelfreien Systemen. Entdecken Sie stilvolle Möglichkeiten unter Steinteppich Innenbereiche Renovierung.
Wann ist eine professionelle Steinteppich-Sanierung notwendig?

Auch wenn Heimwerker viele Kleinigkeiten selbst erledigen können, stößt die DIY-Methode bei komplexen Schadensbildern an ihre Grenzen. In folgenden Situationen sollten Sie einen erfahrenen Fachbetrieb hinzuziehen:
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Flächige Hohlstellen (> 20 % der Gesamtfläche): Wenn große Abschnitte beim Begehen hohl klingen, ist der Belag komplett entkoppelt. Hier hilft nur das lokale Aufstemmen und ein fachgerechter Neuaufbau.
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Durchfeuchtung der Bausubstanz: Läuft bereits Wasser durch den Balkonboden in darunterliegende Räume oder den Beton, ist die Tragstruktur gefährdet.
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Unsichtbare Farbtonanpassung: Profis verfügen über umfangreiche Steinmuster-Datenbanken und spezielle Pigmentierungstechniken, um Farbunterschiede zwischen Alt- und Neubestand nahezu unsichtbar zu machen.
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Gewährleistung und Dauerschutz: Ein Fachbetrieb sichert Ihnen die handwerksgerechte Ausführung nach aktuellen Standards zu.
Als führender Spezialist für Bodensanierung steht Ihnen DS-Steinteppich in den Regionen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz mit jahrelanger Erfahrung zur Seite.
Vorbeugende Pflege & Wartung für eine lange Lebensdauer
Damit Sie nach der Reparatur lange Freude an Ihrem Boden haben, sollten Sie einige Grundregeln zur Pflege beachten:
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Sanfte Reinigung im Außenbereich: Nutzen Sie für die Reinigung im Freien keinen Hochdruckreiniger mit rotierender Dreckfräse aus kurzer Distanz. Der harte Wasserstrahl kann die Bindemittelbrücken beschädigen. Ein Gartenschlauch mit weicher Bürste oder ein spezieller Schwammkopfreiniger ist ideal.
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Regelmäßiges Aufsaugen im Innenbereich: Entfernen Sie Sand und kleine Steinchen regelmäßig mit dem Staubsauger. Unter den Schuhsohlen wirken diese Partikel wie Schmirgelpapier und reiben die Oberfläche ab.
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Auffrischungsversiegelung (Topcoat): Tragen Sie alle 5 bis 7 Jahre eine hauchdünne Schicht transparentes PU-Topcoat auf. Diese Versiegelung erneuert den UV-Schutz, stärkt die Bindung der Oberfläche und verleiht dem Steinteppich seinen ursprünglichen Glanz zurück.
Schnell-Checkliste für die erfolgreiche Reparatur
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Punkt 1: Schadensursache exakt klären (Frost, UV-Licht, Risse im Untergrund).
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Punkt 2: Richtiges Bindemittel wählen (Ausschließlich elastisches PU-Harz für Außenbereiche).
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Punkt 3: Schadstelle gründlich reinigen, entfetten und mit einer Grundierung vorbereiten.
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Punkt 4: Kiesel & Harz exakt im Verhältnis (ca. 5–6 Gew.-%) gründlich vermischen.
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Punkt 5: Die Masse fest anpressen, plan glätten und 24 bis 48 Stunden vor Wasser und Belastung schützen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Steinteppich reparieren
Kann man einen Steinteppich punktuell reparieren?
Ja, punktuelle Ausbesserungen bei Löchern, Rissen oder Kantenbrüchen sind problemlos möglich. Wichtig ist, dass der Schadbereich gründlich von allen losen Teilen gereinigt und mit einer passenden Haftbrücke vorbereitet wird, bevor das neue Kies-Harz-Gemisch eingebracht wird.
Kann man einen Steinteppich ausbessern, ohne dass man Farbunterschiede sieht?
Bei einer punktuellen Ausbesserung lassen sich leichte Farbabweichungen nie zu 100 % ausschließen, da der bestehende Steinteppich durch Witterung, Sonneneinstrahlung und Abnutzung bereits einen natürlichen Alterungsprozess durchlaufen hat. Wenn Sie Ihren Steinteppich ausbessern, empfiehlt es sich, das neue Kies-Harz-Gemisch leicht in die umliegenden Ränder einzustreifen. Fachbetriebe wie DS-Steinteppich nutzen professionelle Farbabgleich-Muster, um den Übergang nahezu unsichtbar zu gestalten.
Was kostet es, einen Steinteppich reparieren zu lassen?
Die Kosten variieren je nach Schadensumfang. Ein hochwertiges DIY-Reparaturset für kleine Stellen kostet zwischen 30 € und 80 €. Lassen Sie die Reparatur von einem Fachbetrieb wie DS-Steinteppich durchführen, richten sich die Preise nach Arbeitsaufwand, Anfahrt und Materialbedarf. Nach einer Schadensanalyse erhalten Sie ein klares Festpreisangebot.
Wie lange hält eine professionelle Steinteppich-Reparatur?
Wird die Reparatur unter Einhaltung aller Herstellervorgaben mit hochwertigem PU-Harz ausgeführt, hält der ausgebesserte Bereich genauso lange wie der ursprüngliche Belag – oft 15 bis 20 Jahre oder länger. Voraussetzung hierfür ist, dass die tiefere Ursache (wie Feuchtigkeit im Untergrund oder fehlende Dehnungsfugen) vorab vollständig behoben wurde.
Wie lange dauert es, bis der reparierte Steinteppich wieder begehbar ist?
Nach dem Auftragen benötigt das Bindemittel in der Regel 24 Stunden, um eine grundlegende Festigkeit zu erreichen (begehbar). Die vollständige chemische Aushärtung und volle Belastbarkeit (z. B. durch Gartenmöbel oder Fahrzeuge) ist nach ca. 3 bis 7 Tagen erreicht.
Was ist der Unterschied zwischen Porenspachtel und Versiegelung bei der Reparatur?
Ein Porenspachtel wird im Innenbereich eingesetzt, um die Hohlräume zwischen den Kieselsteinen komplett zu verschließen. Dadurch entsteht eine völlig ebene, wasser- und schmutzdichte Oberfläche. Eine Versiegelung (Topcoat) hingegen ist ein hauchdünner Schutzfilm, der über die Steinstruktur gelegt wird, um den UV-Schutz zu erneuern und den Glanz aufzufrischen, ohne die Struktur der Steine zu verändern.
Welches Bindemittel nutzt man für die Reparatur im Außenbereich?
Im Außenbereich darf ausschließlich UV- und frostbeständiges Polyurethanharz (PU-Harz) verwendet werden. Epoxidharz ist für draußen ungeeignet, da es unter Sonneneinstrahlung vergilbt und spröde wird.
Ihr Experte für Steinteppich-Reparatur und Bodensanierung
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