Steinteppich für Wände: Ist die vertikale Wandgestaltung möglich?
Ja, Steinteppich lässt sich hervorragend an vertikalen Wandflächen im Innen- und Außenbereich verarbeiten. Ob als edle Akzentwand im Wohnzimmer, fugenlose Duschverkleidung im Badezimmer oder robuster Sockel an der Hausfassade – mit den zertifizierten Fachsystemen von DS Steinteppich bietet die Kombination aus Naturstein und Bindemittel eine langlebige, pflegeleichte und optisch ansprechende Alternative zu klassischem Putz, Tapeten oder Fliesen. Der entscheidende technische Unterschied zur herkömmlichen Bodenverlegung liegt in der Verwendung eines speziellen, standfesten Wandharzes (thixotropiertes Bindemittel), das ein Herunterrutschen der Marmorkiesel an der senkrechten Fläche zuverlässig verhindert.
Das Wichtigste auf einen Blick (DS Steinteppich Experten-Check):
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Ist Wandsteinteppich möglich? Ja, sowohl für den Innenbereich (Dusche, Bad, TV-Wand, Küchenrückwand) als auch für den Außenbereich (Fassadensockel, Treppenwangen).
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Spezial-Material erforderlich: An der Wand darf kein dünnflüssiges Bodenharz verwendet werden. DS Steinteppich empfiehlt ein standfestes (thixotropiertes) Polyurethan- oder Epoxidharz mit hoher Anfangshaftung.
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Wasserdichtigkeit im Bad: Ein Steinteppich ist von Natur aus porenoffen. In der Dusche muss eine Verbundabdichtung unter dem Belag verlegt und die Oberfläche mit einem transparenten Porenschließer versiegelt werden.
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Richtige Körnung: Für vertikale Flächen eignet sich feiner Marmorkies der Körnung 1–3 mm oder 2–4 mm am besten.
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Kostenrichtwert: Material (DIY) ca. 50 € – 90 € / m² | Komplett inkl. Fachbetrieb ca. 130 € – 220 € / m².
Die Physik der Wandverlegung: Warum Boden-Material an der Wand versagt
Wer zum ersten Mal über eine Wandgestaltung mit Steinteppich nachdenkt, stellt sich oft die Frage, ob man einfach das gleiche Material wie für den Boden nutzen kann. Die klare Antwort lautet: Nein.
Das Problem der Schwerkraft
Ein klassisches Bindemittel für Steinteppich-Böden ist dünnflüssig eingestellt. Auf flachen Ebenen ist das von Vorteil, da sich das Harz leicht um die Steine verteilt und eine ebene Fläche bildet. Wird diese Mischung jedoch an eine vertikale Wand gespachtelt, zieht die Schwerkraft das flüssige Harz zusammen mit den Kieseln nach unten. Das Ergebnis ist ein ungleichmäßiges Muster, Nasenbildung und abrutschender Steinbelag.
Die Lösung: Thixotropierte Wand-Bindemittel
Für die Wandverlegung greift man auf thixotropierte Bindemittel zurück. Durch die Zugabe spezieller Stellmittel (z. B. Stellmittel auf Kieselsäurebasis) verändert sich das Fließverhalten des Harzes:
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Im Ruhezustand: Das Harz ist dickflüssig, gelartig und besitzt eine extrem hohe Anfangshaftung (High Tack).
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Unter Druck (beim Spachteln): Durch den Druck der Glättekelle wird das Harz kurzfristig geschmeidig und lässt sich präzise auf den Kieselsteinen verteilen.
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Nach dem Auftragen: Sobald der Druck nachlässt, wird das Harz sofort wieder standfest und hält die Marmorkiesel an Ort und Stelle.
Die richtige Körnung wählen
Während auf Terrassen oder im Wohnzimmer am Boden gerne Körnungen von 4–8 mm verlegt werden, gilt an der Wand die Regel: Je feiner, desto besser.
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1–3 mm Körnung: Ideal für sehr glatte Oberflächen, filigrane Details und Wandflächen im Innenbereich.
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2–4 mm Körnung: Der Standard für Wände. Bietet ein perfektes Verhältnis aus geringem Eigengewicht der Steine und schöner Naturstein-Haptik.
Einsatzbereiche: Wo macht Steinteppich an Wänden Sinn?

Die Einsatzmöglichkeiten von Wandsteinteppichen sind extrem vielseitig. Durch die Wahl des richtigen Bindemittels und der passenden Versiegelung lässt sich das Material fast an jeder Wandfläche installieren.
2.1 Badezimmer und Dusche (Fugenlose Hygiene)
Schimmelige Zementfugen und hartnäckige Kalkablagerungen gehören in modernen Badezimmern zu den größten Ärgernissen. Steinteppich bietet hier eine elegante, fugenlose Wandverkleidung.
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In der Dusche: Durch die fugenlose Struktur gibt es keine Angriffsflächen für Schimmelpilze.
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Wichtige Voraussetzung: Der Steinteppich selbst ist von Natur aus porenoffen. Im direkten Spritzwasserbereich muss daher unter dem Steinteppich eine zertifizierte Verbundabdichtung aufgetragen werden. Ausführliche Preis- und Planungsinformationen für Feuchträume finden Sie in unserem Ratgeber über den Badezimmer Steinteppich.
2.2 Küche als robuster Spritzschutz
Hinter dem Herd oder der Spüle sind Wände ständigen Fettspritzern, Wasserdampf und Hitze ausgesetzt. Eine Steinteppich-Wand als Küchenrückwand sieht nicht nur hochwertig aus, sondern hält diesen Beanspruchungen mühelos stand. Mit einer leichten Topcoat-Versiegelung lassen sich Fettspritzer einfach mit einem feuchten Tuch entfernen.
2.3 Wohnzimmer & TV-Rückwand (Schallschutz & Optik)
Eine mit LED-Spots angestrahlte Natursteinwand im Wohnzimmer erzeugt eine warme, luxuriöse Atmosphäre. Um den Materialaufbau und die technischen Eigenschaften zwischen Innen- und Außenbereich zu vergleichen, empfiehlt sich unser Leitfaden zu Steinteppich Außen Vor- und Nachteile. Neben der Optik bietet Steinteppich an Innenwänden einen funktionellen Vorteil: Die offene Porenstruktur bricht den Schall im Raum deutlich besser als glatte Gipsputze oder Tapeten, was die Raumakustik spürbar verbessert.
2.4 Flur, Treppenhaus & Kinderzimmer (Stoßfester Schutz)
In schmalen Fluren oder Treppenaufgängen stoßen Wandflächen regelmäßig an ihre Grenzen: Einkaufstaschen, Kinderwagen oder Haustiere hinterlassen schnell Kratzer und Schmutz auf normalen Wandfarben. Steinteppich ist extrem abriebfest, kratzfest und stoßunempfindlich.
2.5 Außenbereich: Sockel, Treppenwangen & Fassaden
Auch am Außenhaus schützt Steinteppich gefährdete Zonen. Typische Anwendungsbereiche sind der Haus- oder Balkonsockel sowie die vertikalen Stellstufen und Treppenwangen von Außentreppen.
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Achtung im Außenbereich: Hier darf kein Porenschließer verwendet werden! Das Material muss kapillarbrechend und feuchtigkeitsdurchlässig bleiben, damit gefrierendes Wasser im Winter keine Platzer verursacht. Wie Sie Wände und Stufen im Außenbereich frostsicher schützen, erfahren Sie im Beitrag zur Treppensanierung außen mit Steinteppich.
Vor- und Nachteile von Wandsteinteppichen

Bevor Sie sich für einen Steinteppich an der Wand entscheiden, sollten Sie die Vor- und Nachteile abwägen:
Die Vorteile im Überblick
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Fugenlose Optik: Ersetzt Fliesen ohne schimmelanfällige Zementfugen.
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Hervorragende Haltbarkeit: Stoßfest, kratzfest und extrem widerstandsfähig gegen Abnutzung.
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Bessere Raumakustik: Bricht Schallwellen und verringert Nachhall in großen Räumen.
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Individuelles Design: Riesige Farbauswahl aus natürlichen Marmor- und Quarzarten, die untereinander gemischt werden können.
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Wertsteigerung: Verleiht Immobilien eine moderne und exklusive Optik.
Die Herausforderungen & Nachteile
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Höherer Verlegeaufwand: Das vertikale Aufspachteln erfordert etwas Fingerspitzengefühl und Geduld.
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Höhere Materialkosten: Thixotropes Wand-Bindemittel ist in der Herstellung teurer als Standard-Bodenharz.
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Aufwendiger Rückbau: Wenn der Steinteppich nach vielen Jahren entfernt werden soll, muss er mechanisch mit einer Sanierungsfräse oder einem Stemmhammer abgetragen werden.
Untergrund-Voraussetzungen: Welcher Untergrund hält stand?
Die Haltbarkeit einer Steinteppich-Wand steht und fällt mit der Vorbereitung des Untergrunds. Da die Schicht aus Marmorkies und Harz ein gewisses Eigengewicht mitbringt (ca. 10–12 kg pro m² bei 6–8 mm Schichtdicke), muss der Untergrund absolut tragfähig sein.
Geeignete Untergründe:
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Beton & Zementputz: Ideal geeignet, sofern die Fläche trocken und staubfrei ist.
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Kalk-Zement-Putz (CS II & CS III): Tragfähige Putze bieten eine hervorragende Basis.
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Alte Wandfliesen: Können bestehen bleiben! Sie müssen gründlich entfettet, mit einem Schleifpad angeraut und mit einer speziellen Haftbrücke inklusive Quarzsand grundiert werden.
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Gipskarton / Trockenbau: Nur in Kombination mit feuchtigkeitsregulierender Tiefengrundierung. Im Bad müssen grüne (imprägnierte) Gipskartonplatten genutzt werden.
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Zementfaserplatten: Ausgezeichnete Basis für Feuchträume.
Nicht geeignete Untergründe:
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Tapeten (Papiertapeten, Raufaser, Vliestapeten müssen restlos entfernt werden).
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Bröckelnde, kreidende oder abplatzende Farbanstriche (Dispersionsfarben gründlich abschleifen).
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Holzwerkstoffe, die stark auf Feuchtigkeit reagieren (z. B. dünne Sperrholzplatten).
Schritt-für-Schritt Anleitung: Steinteppich an der Wand richtig verlegen

Die Verlegung an der Wand erfordert strukturierte Arbeitsschritte. Halten Sie sich strikt an die Trocknungszeiten der Hersteller.
Benötigtes Werkzeug & Material
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Marmorkies (1–3 mm oder 2–4 mm Körnung)
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Thixotropes Wand-Bindemittel (PU oder Epoxid)
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Spezial-Grundierung / Haftbrücke mit Quarzsand
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Verbundabdichtung & Dichtbänder (für Nassbereiche)
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Porenschließer & Topcoat-Versiegelung (optional je nach Raum)
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Edelstahl-Glättekelle (vorzugsweise abgerundet)
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Elektrisches Rührwerk / Wendelrührer
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Trennmittel/Glättmittel-Spray für die Kelle
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Malerkreb, Schutzfolie, Messbecher / Waage
Schritt 1: Untergrund prüfen und vorbereiten
Reinigen Sie die Wand gründlich von Staub, Fett und losen Partikeln. Bessern Sie tiefere Löcher oder Risse im Putz mit einem geeigneten Spachtel aus. Die Wand muss vollkommen trocken sein.
Schritt 2: Grundierung & Haftbrücke auftragen
Tragen Sie die Systemgrundierung gleichmäßig mit einer Lammfellrolle auf. Bei glatten Untergründen (wie alten Fliesen) wird in die nasse Grundierung feiner Quarzsand eingestreut. Dies schafft eine rauhe, greifbare Textur, an der das Wand-Bindemittel optimal haftet. Trocknungszeit: ca. 12–24 Stunden.
Schritt 3: Abdichtung installieren (Nur im Dusch- & Nassbereich)
Tragen Sie im Spritzwasserbereich der Dusche eine flüssige Verbundabdichtung in zwei Schichten auf. Die Ecken und Rohranschlüsse werden mit Dichtbändern und Dichtmanschetten in die Abdichtung eingearbeitet.
Schritt 4: Steinteppich-Mischung anrühren
Mischen Sie das Wand-Bindemittel (A- und B-Komponente bei 2K-Systemen) exakt nach Herstellervorgabe mit dem Rührwerk an. Geben Sie anschließend den gewaschenen und getrockneten Marmorkies in einen sauberen Mischeimer und gießen Sie das angemischte Harz hinzu. Verrühren Sie die Masse für ca. 3–4 Minuten gründlich, bis jeder einzelne Kiesel vollständig von einem Harzfilm umhüllt ist.
Schritt 5: Vertikales Auftragen an der Wand
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Nehmen Sie eine angemessene Menge der Steinteppich-Mischung auf die Glättekelle.
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Setzen Sie die Kelle unten an der Wand an und drücken Sie das Material mit starkem, gleichmäßigem Druck von unten nach oben an die Wand.
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Halten Sie eine Schichtdicke von ca. 6 bis 8 mm ein.
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Profi-Tipp: Sprühen Sie das Glättmittel regelmäßig leicht auf die Kelle. Dadurch gleitet die Kelle sanft über die Steine, ohne dass einzelne Kiesel an der Kelle kleben bleiben und wieder herausgezogen werden.
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Glätten Sie die Fläche mit leichten Kreis- und Aufwärtsbewegungen, bis eine homogene Oberfläche entsteht.
Schritt 6: Aushärtung, Porenschluss und Versiegelung
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Aushärtung: Lassen Sie die Fläche mindestens 24 Stunden ruhen.
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Porenschließer (Im Bad/Küche): Tragen Sie den transparenten Porenschließer mit einem Gummischieber oder einer Kurzflorrolle auf, um die Hohlräume zwischen den Kieseln komplett zu versiegeln.
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Topcoat (Finish): Nach weiteren 12–24 Stunden wird eine dünne Schicht UV-beständiger Schutzlack (Topcoat) aufgerollt. Dieser erhöht die Abriebfestigkeit und Erleichterung bei der Reinigung. Weitere Details zur Pflege finden Sie auf unserem Partnerportal im Bereich Steinteppich versiegeln.
Kostenaufstellung: Was kostet Steinteppich an der Wand pro m²?
Die Kosten für eine Wandgestaltung mit Steinteppich hängen stark davon ab, ob Sie das Projekt in Eigenregie (DIY) umsetzen oder einen professionellen Fachbetrieb beauftragen.
6.1 Materialkosten pro m² im Überblick (DIY-Berechnung)
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Material-Komponente |
Trockenbereich (Flur/Wohnzimmer) |
Nassbereich (Dusche/Bad) |
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Spezial-Grundierung & Haftbrücke |
6 € – 10 € / m² |
8 € – 12 € / m² |
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Marmorkies (1-3mm / 2-4mm) |
15 € – 22 € / m² |
15 € – 22 € / m² |
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Thixotropes Wand-Bindemittel |
28 € – 42 € / m² |
28 € – 42 € / m² |
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Verbundabdichtung & Dichtbänder |
— |
12 € – 18 € / m² |
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Porenschließer & Topcoat |
optional (8 € – 12 €) |
18 € – 26 € / m² |
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Gesamte Materialkosten / m² |
ca. 49 € – 74 € / m² |
ca. 81 € – 120 € / m² |
6.2 Gesamtkosten inklusive Handwerker / Fachbetrieb
Ein Fachbetrieb kalkuliert bei Wandflächen aufgrund des höheren zeitlichen Aufwands mit etwas höheren Stundensätzen als bei reinen Bodenflächen:
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Einfache Wandflächen im Innenbereich: ca. 120 € bis 170 € pro m² (inkl. Material & Arbeitslohn). Erfahren Sie mehr über regionale Preiskalkulationen bei unserem Partner Steinteppich verlegen in Rheinland-Pfalz.
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Nassbereiche (Dusche inkl. Abdichtung & Porenschluss): ca. 160 € bis 230 € pro m² (inkl. Material & Arbeitslohn).
Die häufigsten Fehler bei der Wandverlegung (Und wie man sie vermeidet)
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Verwendung von Boden-Harz: Der häufigste Fehler überhaupt. Dünnflüssiges Bodenharz führt dazu, dass die Kiesel von der Wand rutschen. Achten Sie beim Kauf ausdrücklich auf den Begriff "thixotrop" oder "standfestes Wand-Bindemittel".
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Vergessener Porenschließer in der Dusche: Wer im Spritzwasserbereich auf den Porenschließer verzichtet, muss damit rechnen, dass sich Seifenreste, Hautschuppen und Kalk in den Hohlräumen festsetzen und schwer zu entfernen sind.
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Porenschließer im Außenbereich aufgetragen: Im Außenbereich führt ein Porenschließer zu Frostschäden, da eingeschlossenes Wasser bei Minusgraden gefriert und den Steinbelag absprengt. Für den Außenbereich empfiehlt DS Steinteppich ausschließlich drainagfähige Systeme ohne Porenschließer.
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Fehlende Haftbrücke auf Fliesen: Auf spiegelglatten Altfliesen hält selbst das beste Wandharz nicht dauerhaft. Das Anrauen der Fliesen und eine Quarzsand-Grundierung sind Pflicht.
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Falsches Reinigen der Kelle: Wer kein Glättmittel nutzt, zieht beim Glätten immer wieder Steine aus der frischen Wandfläche heraus.
Häufig gestellte Fragen
Kann man Steinteppich direkt auf alte Wandfliesen spachteln?
Ja, das ist einer der größten Vorteile bei Renovierungen. Die Altfliesen müssen gründlich entfettet, mit einem Diamant-Pad oder Schleifpapier angeraut und mit einer haftstarken Grundierung inklusive Quarzsand abgestreut werden.
Ist Steinteppich an der Wand in der Dusche wasserdicht?
Der Steinteppich selbst ist porenoffen. Wasserdicht wird das System erst durch das Gesamtsystem: Unter dem Steinteppich schützt eine zertifizierte Verbundabdichtung die Bausubstanz vor Feuchtigkeit. Auf dem Steinteppich verschließt der Porenschließer die Oberfläche hygienisch.
Welches Bindemittel ist besser: Epoxidharz oder Polyurethan?
Im Innenbereich ohne direkte Sonneneinstrahlung kann Epoxidharz genutzt werden. Für Bereiche mit UV-Einstrahlung (z. B. große Fensterfronten im Wintergarten) sowie grundsätzlich im Außenbereich muss zwingend UV-beständiges Polyurethan (PU) verwendet werden, um ein Vergilben des Belags zu verhindern.
Wie schließt man Steckdosen und Lichtschalter an der Wand ab?
Vor dem Spachteln werden Putzausgleichsringe (Putzaufstockringe) auf die vorhandenen Unterputzdosen geschraubt, um die zusätzlichen 6–8 mm Schichtdicke auszugleichen. Der Steinteppich wird anschließend sauber um den Rahmen gespachtelt.
Kann man Steinteppich an Rigips- / Gipskartonwänden anbringen?
Ja. Wichtig ist, dass die Gipskartonwand stabil montiert ist und nicht schwingt. Verwenden Sie feuchtigkeitsbeständige (grüne) Rigipsplatten und grundieren Sie diese mit einem Tiefengrund, um das Saugverhalten des Kartons abzusperren.
Wie reinigt man eine Steinteppich-Wand?
Im Trockenbereich (Flur, Wohnzimmer) reicht regelmäßiges Absaugen mit einem weichen Bürstenaufsatz oder das Abwischen mit einem leicht feuchten Tuch. Im Bad genügen klares Wasser und neutrale Sanitärreiniger.
Kann man Steinteppich an der Wand selber machen?
Mit handwerklichem Geschick und der richtigen Vorbereitung ist die DIY-Verlegung im Trockenbereich (z. B. TV-Wand oder Flur) gut machbar. Für komplexe Nassbereiche wie Begehbare Duschen empfiehlt sich aufgrund der Abdichtungsnormen die Beauftragung eines Fachbetriebs von DS Steinteppich.
Wie dick wird der Steinteppich an der Wand aufgetragen?
Die optimale Schichtdicke an der Wand liegt bei 6 bis 8 mm bei einer empfohlenen Körnung von 2–4 mm.






